integrationspädagogik.net

Get Thunderbird Get Firefox

 

 

BuFaTa Oldenburg 2008

From Wiki

(Weitergeleitet von Oldenburg 2008)
Jump to: navigation, search

logokleinqz7.jpg


Inhaltsverzeichnis

Termin & Links

Die Tagung fand vom 12.06.2008 - 15.06.2008 statt.

http://www.uni-oldenburg.de/fssopaed


Inhalte

Die Bundesfachschaftentagung 2008 in Oldenburg befasste sich mit den Chancen und Möglichkeiten der Ausbildung von Sonderpädagogen im Bachelor- und Mastersystem, und verfasste eine Resolution, welche an sämtliche Ausbildungsstandorte in Deutschland, sowie die einzelnen zuständigen Landesregierungen und die Bundesregierung verschickt wird. Sie strebt eine einheitliche und gleich bleibend gute Qualität der Lehrerausbildung an und soll die Basis für eine länderübergreifende Organisation und Kommunikation der Ausbildungsstandorte bilden.


Vorträge

Prof. Dr. Manfred Wittrock: "Das Anforderungsprofil einer/-s Sonderpädagogin/-en in Studium und Berufsfeld"

Prof. Dr. Hilbert Meyer: "Mischwald ist besser als Monokultur - Anregungen zur Unterrichtsqualität"

Dr. Holger Lindemann: "Die Macht der Intelligenz"


Workshops


Workshop 1: Resolution: Bachelor- und Masterstudiengänge (Kathrin Weghorst & Jonas Osswald)

Worum geht es eigentlich in diesem Workshop?

In diesem Workshop soll es darum gehen eine Resolution zum Thema BA/MA zu erstellen, die durch einen Erfahrungs- und Meinungsaustausch Studierender aus ganz Deustchland entstehen soll. Dabei soll an einem Grundgerüst weitergearbeitet werden, dass auf der BuFaTa in Würzburg entstanden ist.

Worum geht es eigentlich in der Resolution?

In der Resolution geht es um die qualitative und organisatorische Verbesserungen der Bachelor- und Masterstudiengänge deutschlandweit. Dabei wird es um Themen wie z.B. Bewerbungsfristen, Dauer der BA/MA-Ausbildung, Zugangsvoraussetzungen und Studienplätze, Angleichung, Autonomie und Vernetzung der Unis und noch vieles mehr gehen. Einen ersten Überblick über die Ideen, die auf der BuFaTa in Würzburg gesammelt wurden, erhaltet ihr unter: http://wiki.integrationspädagogik.net/index.php/Resolution_BA_MA

Warum eine Resolution?

Die fertiggestellte Resolution soll von der Bundesfachschaftentagung verabschiedet und dann an Universitäten und politische Entscheidungsträger in ganz Deutschland verschickt werden. Da die Bundesfachschaftentagung die Studierendenvertretung aller deutschen Studierenden darstellt, ist dies unsere Möglichkeit ein Dokument zu erstellen, dass unsere Vorstellungen von einem qualitativ und organisatorisch hochwertigem Studium vermittelt und somit unsere Chance der politischen Mitbestimmung.


Workshop 2: Tod und Trauer – ein Thema für die Sonderpädagogik (Ann-Kristin Lammers & Lea Fasshauer)

In unserem Workshop soll es zunächst um die Auseinandersetzung mit diesem Thema in Bezug auf die eigene Biographie gehen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden sowohl die ambulante als auch die stationäre Hospizarbeit. Gemeinsam mit euch wollen wir versuchen, Zusammenhänge zur Sonderpädagogik, aber auch zur eigenen Erfahrungswelt herzustellen. Mögliche Gesprächsanlässe: - Welche Bedeutung hat das Thema für mich und wie gehe ich damit um? - Welche Vorstellungen haben Kinder von Sterben und Tod? - Wie kann man sich mit Kindern diesem Thema nähern? - Was ist meine Aufgabe als Pädagoge? - Welche Ansprechpartner gibt es für Schulen und andere Institutionen in diesem Bereich? - Was macht Hospizarbeit aus?


Workshop 3: „Ich zeig dir die Realität der Straße“ (Aggro Berlin: A.G.G.R.O.) (Almut Ciesielski & Janna Helms)

Deutscher Gangsta-Rap ist aus der Lebenswelt einiger Jugendlicher nicht mehr wegzudenken. Die Texte werden einerseits sehr stark kritisiert und erfreuen sich andererseits einer großen Beliebtheit unter den Jugendlichen. Als (Sonder-) Pädagogen werden wir im Berufsalltag damit konfrontiert und provoziert(?) und müssen darauf adäquat reagieren können. Während der zwei Tage wollen wir uns gemeinsam mit der Funktion von Musik, dem Phänomen Gangsta-Rap und möglichen pädagogischen Umgangsweisen auseinandersetzen. Dazu wollen wir Musikbeispiele analysieren, darüber diskutieren und uns mit Expertenmeinung(en) beschäftigen.

Vorfreude ist die schönste Freude und darum erfahrt ihr genaueres bei der BuFaTa!


Workshop 4: Verborgene Kindheit - Emotionale und soziale Probleme im Bilderbuch (Kathrin Kunick & Marius Weinmann)

Wir möchten mit euch Bilderbücher betrachten, selber gestalten und aus pädagogischer Sichtweise bewerten.

Am Freitag erhaltet ihr von uns eine kurze Einführung in die Thematik und reichlich Anschauungsmaterial zum Stöbern und Lesen. Wir werden euch einen Überblick über aktuelle Bilderbücher und Klassiker geben. Aufbauend auf den resultierenden Erkenntnissen und etwas Grundlagenliteratur möchten wir mit euch Qualitätsstandards erstellen und diese diskutieren.

Am Samstag werden wir den Workshop in Kleingruppen, die eigene Kinderbücher erstellen, aufteilen. Jede Gruppe kann verschiedene Medien und Wege zur Herstellung nutzen: Ob Zeichnen, Reißen, Kleben, Pinseln oder Digitale Fotografie, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist: Es sind keine künstlerischen Vorkenntnisse notwenig, denn wir wollen nicht die besten Bilderbuchautoren küren, sondern die entstandenen Geschichten aus pädagogischer Sichtweise und anhand der erstellten Qualitätsstandards untersuchen.

Alles was ihr als Teilnehmer benötigt, ist Motivation, Mut zu Kreativität und Spaß an Bilderbüchern.


Workshop 5: "Schulkonzepte aus dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung" (Florian Öhler)

Inhaltlich ist bisher eine Kleingruppenarbeit zu Konzepten der regionalen Förderschulen E/S geplant, bei der gemeinsam die entsprechenden Schwerpunkte herausarbeitet werden sollen. Nach einer gegenseitigen Präsentation der Ergebnisse soll anschließend ein Vortrag vom Workshopleiter (seit kurzemFörderschullehrer an einer E/S-Schule in Oldenburg) zur Arbeit an seiner Schule mit entsprechendem “Rundgang” durch die Schule. Folgen. Im Anschluss daran, könnte diskutiert werden, welche Unterschiede es zu den anderen Schulen gibt und warum es diese gibt.


Workshop 6 (in Planung): Salutogenenese und Resilienz (Stephan Schlecht)

Beschreibung folgt.